Wettkampf für die Geschichtsbücher in Vogt

Noch nie in der 41jährigen Geschichte der Oberschwäbischen Crosslaufserie stellte ein Verein am Ende der vier Rennen den Gesamtsieger, den Gesamtzweiten und auch noch den Gesamtdritten in der Einzelwertung. Dies gelang jedoch am vergangenen Sonntag der Mittel- und Langstreckenläufer des SSV Ulm 1846.

Auf einem acht Kilometer langen, flachen und schnellen Waldkurs in Vogt bei Ravensburg holten sich die Ulmer Efrem Tadese (22:10), Fabian Konrad (22:14) und Aimen Haboubi (22:16) nicht nur die ersten drei Ränge in der Tageswertung vor dem österreichischen Duathlon-Meister Jakob Mayr, sondern auch die ersten drei Podiumsplätze in der Gesamtwertung.

Nach den Plätzen drei und zwei in den Vorjahren holte sich Efrem Tadese, SSV Ulm 1846, den Seriengesamtsieg in diesem Jahr vor dem zweimaligen Seriensieger Aimen Haboubi. Überraschender Dritter wurde Fabian Konrad, der im letzten Wettkampf mit der besseren Einlaufposition den Österreicher Mayr noch auf den vierten Rang verweisen konnte.

Um so erstaunlicher ist dieses Ergebnis, da alle drei Ulmer nach ihrem hervorragenden Abschneiden am Vortage bei den Landes-Crossmeisterschaften noch erheblich unter den Nachwirkungen der harten Belastung zu leiden hatten.

Die Mannschaftswertung ging dadurch mit drei Siegen und der Idealpunktzahl drei an den SSV Ulm 1846 1846 mit Tadese, Haboubi und Konrad.

Salome Kirchner vom SC Vöhringen zweigte auch in Vogt wiederum ihre Klasse, wurde Zweite in 25;50 Minuten und holte sich Rang zwei in der Seriengesamtwertung sowie den Gewinn  der Altersklasse W U 20.. Gute Dritte in Vogt wurde Marathonspezialistin Verena Cerne vom SSV Ulm 1846, die 26:32 Minuten für die 8000 Meter lange Strecke benötigte. Sie und auch Lisa Thaler, die in Vogt fehlte, hatten auch einen entscheidenden Anteil am Seriengesamtsieg bei den Damen für den SSV Ulm 1846.