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SSV 1846 scheitert in der Relegation

Eine Nummer zu groß für die Ulmer Hockeyherren waren vergangenes Wochenende die Gegner aus Hanau in der Relegation um den Aufstieg in die erste Regionalliga. In Hin- und Rückspiel kassierte man zwei bittere, jedoch spielerisch doch deutliche Niederlagen. Mit 3:7 auswärts und 6:7 in heimischer Halle reichte es am Ende nicht für den Schritt nach oben.

„Für solche Gänsehautpartien machen wir diesen Sport, ganz gleich welches Ergebnis dabei rauskommt“, äußerte sich nicht nur Kapitän Johannes Richter. Tatsächlich hätten die Kulissen an beiden Tagen wohl kaum noch Luft nach oben gehabt. Sowohl bei den Hessen, als auch in Ulm war die Stimmung einfach atemberaubend. Entsprechend angespannt begannen beide Teams das Spiel am Samstag, wobei die Gastgeber aus Hanau den besseren Start erwischten. Nach schneller 2:0 Führung, zweier Anschlusstreffer der Ulmer durch Fabian Braun und Christian Woesch und abermaliger Treffer der Hausherren stand es zur Halbzeit 2:4. Nicht wirklich aussichtsreicher gestaltete sich die zweite Hälfte: Hanau, weiter mit Vollgas agierend, zog bis zum Schlusspfiff gar auf 7:3 davon – Friedrich Schmitz erzielte das dritte Tor für den SSV. Obwohl sich die Spatzen vornahmen das Ruder sonntags im eigenen „Wohnzimmer“ rumzureißen, missglückte auch hier die erste Spielhälfte komplett.  Mit 1:6 nach 30 Minuten wurde man regelrecht überrannt. Auch das einzige Tor der Ulmer durch Leon Weiß verhalf nicht zum Aufschwung. Halbwegs versöhnlich abschließen konnte man das Spiel durch Tore von Johannes Richter (2) und Friedrich Schmitz (3): Endstand 6:7.

Stürmer Schmitz, der zur Feldrunde die Schwaben in Richtung seiner Heimat Köln verlässt, fasste das Wochenende und die nun beendete Hallenspielzeit schlüssig zusammen: „Natürlich hätten wir uns, die Fans und den Verein gerne belohnt. Rückblickend hat Hanau sich den Verbleib aber absolut verdient und wir dürfen auf eine klasse Saison, insbesondere die Rückrunde, stolz sein.“