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Meister Tim Nowak nähert sich Glasgow an

Große Hoffnungen auf die Hallen-WM: Tim Nowak (Archivbild)

Mit einem tollen Wettkampf hat sich Tim Nowak den deutschen Meistertitel im Siebenkampf geholt. In der Halle von Frankfurt-Kalbach streifte der 28-jährige schon am ersten Tag sämtlich Einzelbestleistungen, unter anderem mit 15,17 m mit der Kugel. Am zweiten Tag verbesserte er sich über die 60 m Hürden auf 8,10 Sekunden und distanzierte damit bereits den nach dem ersten Tag noch führenden Nico Beckers deutlich. Mit 5,00 m im Stabhochsprung und 2:41 Minuten über die 1.000 m steigerte sich Nowak um über 100 Punkte auf 6.032 Punkte. Mit diesem „Befreiungsschlag“, wie Nowak es nach vielen Enttäuschungen im Vorjahr nannte, hat er sich in der Qualifikationsrangliste für die Hallen-Weltmeisterschaften in Glasgow auf Rang 7 nach vorn geschoben und darf sich große Hoffnungen auf einen Start Anfang März machen.

Ulmer Jubel auch für die Neu-Frankfurterin Marie Jung: Bei ihrem ersten Mehrkampf-Start im Eintracht-Trikot holte sich die 20-jährige mit neuer Bestleistung von 4.139 Punkten die Silbermedaille im Fünfkampf der Frauen.

Stark auch das Mehrkampf-Debüt von Emma Müller im Ulmer Trikot: Nach vier Bestleistungen oder Einstellungen der Bestleistung rannte die 16-jährige mit 2:21,81 Minuten über 800 m noch auf Rang 7 vor und war damit beste des jüngeren U18-Jahrgangs. Auf Rang 10 folgte Hedi Schmidt, die sich über die 60 m Hürden auf 9,10 Sekunden verbessern konnte. Unglücklich verlief aus Ulmer Sicht hingegen der Siebenkampf der männlichen U18. Nachdem Hannes Klecker nach einem „salto nullo“ im Stabhochsprung schon früh seine Hoffnungen begraben musste, wurden am Ende eines sonst starken DM-Debüts sowohl Theo Keller als auch Ferdinand Busse wegen Linienübertritten im abschließenden Lauf disqualifiziert. So erreichte Benjamin Bosch mit Rang 11 nach einem couragierten Auftritt als einziger das Endklassement.