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"Maxboard macht Schule" wird fünf

Einladen, zur Schule fahren, ausladen, Sport treiben, wieder einladen und beim SSV wieder ausladen – so geht es nun schon im fünften Schuljahr in der KiSS zu, wenn wir an Schulen in Ulm und Umgebung mit den bis zu 34 Maxboards zum Sportunterricht aufbrechen.

Bei "Maxboard macht Schule" lernen Kinder auf Grund- und weiterführenden Schulen das Maxboardfahren, Tricks auf dem Maxboard und Sportarten wie Maxboard-Basketball und -Fußball. Im Unterschied zum Skateboard verfügt das Maxboard nur über zwei Rollen, je eine vorne und eine hinten. Daher wird zunächst geübt, das Gleichgewicht auf dem Board zu halten und leichte Kurven zu fahren, bevor man mit eigenem Antrieb durch die Halle fahren kann. Meist gelingt dies schon in der ersten Sportstunde oder die Kids können bereits fahren, weil sie selbst ein Maxboard oder Waveboard besitzen oder schon einmal bei einem unserer Kindergeburtstage in der Jahnhalle waren, die sich auch um das Maxboard drehen.

Je nach Erfahrung kann man entlang der Hallenwand zunächst selbstständig üben oder in der Hallenmitte frei fahren, was für jeden Schüler die Möglichkeit gibt, in seinem eigenen Tempo zu lernen. Das fördert Durchhaltevermögen und Konzentration und macht selbst Schülern Mut, bei denen Sportunterricht sonst eher nicht zu den Lieblingsfächern zählt. Dies überrascht auch immer wieder den ein oder anderen Sportlehrer, der seine Schüler sportlich teilweise nicht wiedererkennt.

Mit "Maxboard macht Schule" bringen wir etwas Neues und Unbekanntes in die Schulen und sorgen meist bei zwei bis drei Doppelstunden für willkommene Abwechslung. Längst ist das Angebot auch über Ulms Grenzen hinaus bekannt. So waren wir im Frühjahr auch in Dettingen bei Heidenheim und im Herbst in Warthausen bei Biberach im Einsatz und konnten Kinder begeistern. Dafür laden wir immer wieder gerne ein und aus und ein und aus…

Timo Maier