Abteilungs-News

Holzmedaille für die wJB

Die U16-Mädchen musste sich nach einem enttäuschenden letzten Spieltag der Hallensaison mit dem undankbaren vierten Platz in der Oberliga zufrieden geben.
Die Ausgangssituation war eigentlich fast optimal: durch eine starke Leistung in der Woche zuvor konnten sich die Ulmer den zweiten Tabellenplatz der Endrunde erarbeiten und somit sogar bereits die Teilnahme am Halbfinale sicherstellen. In zwei denkbar knappen Spielen setzten sich die Ulmer gegen den AC Weinheim und den FT 1844 Freiburg durch und kämpften sich im letzten Spiel gegen den HC Heidelberg von einem 0:2 Rückstand zu einem gerechten 2:2 Remis zurück. Doch trotz der günstigen Tabellenkonstellation standen die Vorzeichen für den finalen Spieltag in Weinheim nicht sonderlich gut: Nicht nur auf insgesamt vier Feldspieler musste man verzichten, sondern auch Torhüterin und wichtige Leistungsträgerin Anna Maiero konnte krankheitsbedingt nicht mit nach Weinheim fahren, wodurch zwei Felspielerinnen abwechselnd im Tor stehen mussten. Dementsprechend fielen dann auch die ersten drei Spiele aus. Gegen die Reserve des deutschen Meisters vom Mannheimer HC sowie die ebenso starke Mannschaft vom HC Ludwigsburg 2, die sich später auch den Titel in der Oberliga holte, musste man zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Ins Halbfinale ging man dann erneut als Underdog gegen den MHC 2 und konnte dementsprechend den Traum vom Finaleinzug nicht verwirklichen. Trotzdem raffte sich die Ulmer wJB noch einmal zusammen und war motiviert, gegen die bereits bekannten Freiburger im Spiel um Platz drei zumindest noch die Bronzemedaille sichern zu können. Beide Mannschaften boten sich ein Spiel auf Augenhöhe, die Breisgauer nutzten ihre Torchancen dann aber einen Tick besser und so herrschte nach der knappen 2:3 Niederlage große Enttäuschung in den Ulmer Reihen. 

Trotz einer insgesamt soliden Leistung konnte sich die weibliche Jugend B damit nicht für den guten ersten Endrundenspieltag belohnen, was nicht zuletzt der dünnen Kadersituation zu verdanken ist. Ein Platz auf dem Podest wäre allerdings trotzdem möglich gewesen, hier hat einfach die Griffigkeit vor dem gegnerischen Tor gefehlt. 
Jetzt heißt es Kopf hoch und auf die anstehende Feldvorbereitung konzentrieren - ein Großteil der wJB wird nämlich in der nächsten Saison den Sprung in die Damenmannschaft machen und bereits in drei Wochen in deren Vorbereitung mitmischen.