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Hockey: Standortbestimmung für Herren beim VFB Stuttgart, Damen zu Gast beim Tabellenführer Kickers

Am Sonntag melden sich auch die Hockeyherren des SSV 1846 Ulm endlich aus der Winterpause zurück um die beiden letzten Vorrundenspiele zu bestreiten, bevor es dann direkt in die Rückrunde geht.

Die Vorbereitung verlief für die Mannschaft von Trainer Sascha Heinrich nicht optimal. Einige Trainingsheiten  auf dem Platz sowie ein Trainingswochendende in Basel fielen dem lang anhaltenden kalten Winterwetter zum Opfer und so läuft auf der Gänswiese noch lange nicht alles Rund.

Auch im Kader gibt es nach der Hallensaison Veränderungen.  Studienbedingt haben sich Friedrich Schmitz (Köln) und Fabian Braun (Frankfurt) aus Ulm verabschiedet, auch der langzeitverletzte Ulf Bach wird weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Neu im Kader sind  Jugendtorwart Hannes Löhmann (eigene Jugend) sowie der Braunschweiger Justus Graef.

In den kommenden Wochen wird es also eine entscheidende Aufgabe für Team und Trainer sein,  die Abgänge dieser Schlüsselspielern zu verkraften und die eigene Spielweise dementsprechend anzupassen. Dennoch sieht  Mittelfeldmann Nikolaus Massoudi sein Team auf einem guten Weg, nicht zuletzt die Youngsters Carl Pätzmann, Leonard Gallmeier und Niklas Köhler übernehmen immer mehr Verantwortung  konnten sich in der Vorbereitung bereits in Szene setzen.

Wohin es für die Ulmer Herren in dieser Saison tatsächlich geht , kann und mag zum jetzigen Zeitpunkt trotz der herrvorragenden Ausgangsposition noch niemand sagen. Natürlich will man die Tabellenführung am liebsten nicht mehr aus der Hand geben, dennoch ist man bestrebt die  Erwartungen nicht zu groß werden zu lassen. Die Leistungsdichte der ersten vier Mannschaften  ist eng und durch die Umstrukturierung innerhalb der Mannschaft mit vielen jungen Spielern und einem recht kleinen Kader sieht man sich gewiss nicht in der Favoritenrolle.

Am Sonntag treten die Ulmer zum Feldauftakt  beim Tabellensechsten VFB Stuttgart an. Ein leichtes Spiel erwartet Heinrich dennoch nicht: „Das Spiel gegen die Cannstätter in der Vorbereitung lehrt uns, dass es am Sonntag kein Zuckerschlecken wird. Es ist immer schwer als Favorit ins Spiel zu gehen und auch der Ausfall von Abwehr Routinier Fabian Bohner wiegt schwer.“ Dennoch freuen sich Team und Trainer, dass der Hockeyball endlich wieder rollt und natürlich will man unbedingt  die ersten Punkte einfahren um die Feldhockey-Runde optimal zu beginnen.

Damen auswärts gegen Stuttgarter Kickers:

Nach der deutlichen 1:5 Heimniederlage gegen den Mannheimer Hockey Club müssen die Ulmer Oberligadamen am Sonnatg ausgerehcnet beim Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten HTC Stuttgarter Kickers antreten.

Nachdem die Ulmerinnen am vergangenen Wochenende kaum Mittel gegen die Damen vom Mannheimer HC fanden und vorallem in der Defensive Schwächen zeigten, stellte sich für Damentrainer Lukas Poustka die Frage wo der Biss, Ehrgeiz und der Wille zum Sieg geblieben sind, mit dem in der vergangene Hallensaison gepunktet werden konnte. Gerade den fehlenden Kampfgeist kritisierte  Poustka auch in der Nachbesprechung der Partie. Sein Fazit zum Rückrundenauftakt und den enttäuschenden sechsten Tabellenplatz fällt also entsprechend ernüchternd aus.

Um in dieser Saison noch in der oberen Hälfte mitspielen zu können, müssen seine Damen   kämpferisch deutlich zulegen und so galt es dann auch das Spiel schnell abzuhaken, im Training die richtigen Schlüsse zu ziehen und konsequent daran zu arbeiten zur gewohnten Einsatzmentalität zurückzufinden!

Ob dies in der Kürze der Zeit gelungen ist wird der Auftritt der Damen am Sonntag bei den  Stuttgarter Kickers zeigen. Allerdinge wurde bereits das Hinspiel im Herbst 0:4 verloren. Es wartet also eine schwere Aufgabe auf die Ulmer Damen die zudem mit einem stark Abiturgeschwächten Kader in die Landeshauptstadt reisen werden. Wegen der Prüfungen stehen allein sechs Damen nicht zur Verfügung. Verletzungsbedingt fehlen zudem Frida Einenkel und Stammtorhüterin Julia Born. „Um mit einem akzeptablen Ergebnis zurück nach Hause zu kommen, wird die unerfahrene und nicht optimal eingespielte Mannschaft wirklich außergewöhnliches leisten müssen. Jede einzelne wird Bestleitung zeigen und vorallem kämpferisch über sich hinauswachsen müssen“ so  Trainer Lukas Poustka vor dem Abschlußtraining.