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1. Damen: Aufstieg trotz Niederlage

Große Freude bei den Ulmer Damen über den vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga

Die Ulmer freuen sich trotz Niederlage zusammen mit Mitaufsteiger FT 1844 Freiburg

"Wenn man 0:4 verliert und trotzdem schon am vorletzten Spieltag als Aufsteiger feststeht, hat man ja auch nicht so viel falsch gemacht", so der Kommentar von Coach Matze Elsner am Sonntag nach dem Schlusspfiff. Die Hockeydamen hatten sich bereits letzte Woche mit dem deutlichen 8:0 Sieg gegen Esslingen den zweiten Tabellenplatz gesichert und es wurde schon darauf spekuliert, dass es dieses Jahr zwei Aufstiegsplätze geben wird. Und so ist es tatsächlich gekommen: Bereits vor dem Spitzenspiel stand deshalb der Aufstieg dank der günstigen Tabellensituation in den Regionalligen fest.

Das Sahnehäubchen wäre es jetzt natürlich gewesen, die Damen des FT 1844 Freiburg im Topspiel zu schlagen und als Meister in die Oberliga aufzusteigen. Trotz eines guten Spiels musste man den Freiburgerinnen allerdings verdient den Sieg überlassen. Lange haben sich beide Mannschaften eine Partie auf Augenhöhe geboten, bis 2 Minuten vor der Halbzeitpause das 0:1 gefallen ist. In der zweiten Spielhälfte waren dann doch zu viele Lücken im Ulmer System, die von den Gästen genutzt werden konnten. Auf der anderen Seite boten sich zwar auch einige Torchancen, die Ulmer Stürmer trafen aber einfach nicht das Tor, auch vier Strafecken konnten nicht verwandelt werden und obwohl man über zehn Minuten ohne Torwart gespielt hat, waren die Ulmerinnen zu ungefährlich im gegnerischen Schusskreis. 

Damit wird es zwar dieses Jahr keinen Wimpel für die Ulmer Damen geben, die Freude über den Wiederaufstieg in die Oberliga, den man sich im vierten Anlauf nun endlich durch eine gute Saisonleistung verdient hat, überwiegt dann aber doch deutlich. 

Am 17. Februar findet das letzte Spiel der Saison gegen den TSV Ludwigsburg statt. Hier geht es zwar für beide Seiten um nichts mehr, trotzdem wollen die Ulmer natürlich die drei Punkte in eigener Halle verteidigen. Das Spiel soll aber auch dafür genutzt werden, den jüngeren Spielern, die bisher nur wenig in der ersten Mannschaft zum Zug gekommen sind, Zeit auf dem Spielfeld zu geben.